EU-Jugenddialog – Europäische Jugendkonferenz

Rund alle sechs Monate findet eine EU-Jugendkonferenz im jeweiligen Land der EU-Ratspräsidentschaft statt.

Die Jugendkonferenzen finden im Rahmen des EU-Jugenddialoges statt: Junge Menschen und Entscheidungsträger werden an einen Tisch gesetzt, damit sie sich über eine bestimmte Fragestellung austauschen. Die Themen werden europaweit vorgegeben und von sogenannten „Nationalen Arbeitsgruppen“ im eigenen Land bearbeitet und in Umlauf gebracht. Die Ergebnisse der Befragungen und Diskussionen nehmen die Jugendvertreter der verschiedenen Länder mit zu den Europäischen Jugendkonferenzen.

Darum treffen auf den Jugendkonferenzen Jugendvertreter und die zuständigen Jugendbeauftragen aus den Ministerien aus allen 27 EU-Mitgliedsländern zusammen. Gemeinsam arbeiten sie die Ergebnisse aus den nationalen Konsultationen heraus, suchen Gemeinsamkeiten, Schwerpunkte und bündeln die Lösungsvorschläge. Dies geschieht in der Regel im Rahmen von Workshops, in denen die Jugendlichen und Entscheidungsträger auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Am Ende der Konferenz steht ein gemeinsamer Forderungskatalog, der auf dem Input vieler junger Europäer beruht.

Der RDJ beteiligt sich an dem Prozess des Jugenddialogs. Die zuständige Koordinatorin steuert und organisiert den EU-Jugenddialog. Sie koordiniert Treffen, bereitet Berichte vor und verfolgt aktuelle Geschehnisse. Gemeinsam mit der EU-Jugenddelegierten Nina Klubert kümmert sie sich darum, die belange junger Menschen auf EU-Ebene zu vertreten.

Als Jugenddelegierte für den EU-Jugenddialog reist Nina zu den halbjährlichen Jugendkonferenzen, um dort die Meinungen junger Ostbelgier zu widerspiegeln. In Arbeitsgruppen vertritt sie die ostbelgischen Interessen und versucht, wertvollen Input für die Deutschsprachige Gemeinschaft mitzunehmen. Nina ist die EU-Jugenddelegierte bis Frühjahr 2028.

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