Zukunft

Seit 40 Jahren bietet der RdJ die Möglichkeit Projekte zu gestalten, Meinungen zu sammeln, Ideen auszutauschen und Menschen zusammenzuführen. Doch ist dieses Modell noch zeitgemäß?

Vertritt der Jugendrat mit seinem aktuellen Kurs die junge Gesellschaft und lädt er zum Mitmachen ein? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, hat er ein Meinungsbarometer entwickelt und nahezu alle Einrichtungen aus dem Jugendsektor besucht. Diese Animation ermöglichte Rückblicke und Zukunftsvisionen. Darüber hinaus forderte sie von Jugendlichen, Ehrenamtlichen, Fachleuten und Entscheidern eine Zwischenbilanz. Der RdJ lebt von seinen Mitgliedern. Der Jugendsektor muss ihn tragen und mit Leben füllen.

Die Ergebnisse aus den Workshops wurden zusammengefasst und ausgewertet. Daraus entstanden Stärken, Schwächen und Handlungsempfehlungen. So wurden zum Beispiel festgehalten, dass die Ehrenamtlichen durch hohe Erwartungen unter Leistungsdruck geraten. Um dem entgegen zu wirken, sollen Hauptamtliche mehr zusammenarbeiten und verschiedene Organisationen häufiger Projektpartnerschaften eingehen. Auch die Sichtbarkeit, das Image und die Einführung moderner Medien sollen den RdJ fit für die Zukunft machen. Die Jugendvertreter wünschen sich eine leichtere Struktur und ein beweglicheres Konstrukt für den RdJ. Dafür wurde beschlossen mit externer Hilfe an der Organisationsstruktur zu arbeiten. In den nächsten Monaten arbeiten die AG Zukunft an einem Modell, das den RdJ zugänglich, leicht und attraktiv machen soll. Dabei ist wichtig, sich auch mal von gewissen Aufgaben zu trennen.

Am RdJ Meinungsbarometer haben bisher 106 Personen aus 16 Einrichtungen teilgenommen.